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Luftfahrt : Erste Swiss-Maschinen nach Triebwerk-Prüfung wieder im Dienst

  • Aktualisiert am

Der Bombardier CS100 Bild: dpa

Die Lufthansa-Tochtergesellschaft Swiss nimmt ihre Bombardier-Maschinen der C-Series/A220 nach einem Zwischenfall am Dienstag wieder zurück in den Flugbetrieb. Ab Donnerstag sollen die Flüge wieder weitgehend regulär verlaufen.

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          Nach der Annullierung von 100 Flügen wegen Triebwerk-Inspektionen will die Schweizer Lufthansa-Tochtergesellschaft Swiss ab Donnerstag wieder durchstarten. Zwölf der 29 am Dienstag vorübergehend aus dem Verkehr gezogenen Bombardier-Maschinen der C-Series/A220 seien schon wieder im Einsatz, teilte die Fluggesellschaft mit, die anderen sollten in Kürze folgen.

          „Wir gehen davon aus, dass der Flugbetrieb ab Donnerstag wieder weitgehend regulär durchgeführt werden kann“, teilte das Unternehmen mit. Die bisherigen Prüfungen hätten gezeigt, dass die Triebwerke von Pratt&Whitney in einwandfreiem Zustand seien.

          Eine Maschine dieses Typs musste am Dienstagmorgen auf dem Weg von London nach Genf in Paris außerplanmäßig landen. Was genau an Bord passierte, teilte Swiss nicht mit. Ein Sprecher sagte auf Anfrage, es habe „technischen Unregelmäßigkeiten bei den Triebwerken“ gegeben. Es war der dritte Zwischenfall seit Juli. Deshalb verfügte die Swiss am Dienstag Startverbote. 10.000 Passagiere waren betroffen.

          „Swiss nimmt diese Vorfälle sehr ernst und steht weiterhin im engen Austausch mit den zuständigen Behörden, Airbus Canada und dem Triebwerkhersteller (Pratt&Whitney)“, teilte das Unternehmen mit.

          Die Flugzeuge stammen vom kanadischen Unternehmen Bombardier. Airbus übernahm nach finanziellen Problemen bei Bombardier die Mehrheit der Anteile an dem Flugzeugprogramm. Deshalb tragen die Maschinen jetzt die Airbus-Kennzeichnung A220.

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