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Erotikhändler Orion : „Für viele Paare ist der Einkauf wie ein Vorspiel“

Maike Rotermund, die Geschäftsführerin des Erotikartikelhändlers Orion Versand. Bild: Lucas Wahl

Anders als Beate Uhse kommt Orion mit den Umbrüchen im Handel gut zurecht. Teures Sexspielzeug soll neue Kunden locken. Deshalb investiert auch Orion in Forschung und Entwicklung.

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          Forschung und Entwicklung werden in jedem erfolgreichen Unternehmen groß geschrieben. Aber nur selten geht es um Produkte, wie sie in dem kleinen Raum in der Zentrale des Orion Versands in Flensburg entstehen. Hier sitzen drei kreative Köpfe zusammen und feilen an neuem Sexspielzeug. Haben sie eine zündende Idee, landet der Entwurf über Nacht im 3D-Drucker. Am nächsten Tag halten die Tüftler den Prototyp für einen neuen Dildo in der Hand.

          Christian Müßgens

          Wirtschaftskorrespondent in Hamburg.

          Ihre Schlagzahl ist hoch: Jedes Jahr kommen auf diese Weise bis zu 200 neue Serienprodukte zustande – auch auf Basis von Ideen, die Kunden an das Unternehmen geschickt haben. Diese Einsendungen seien oft kurios, manchmal sogar bizarr, sagt die Geschäftsführerin von Orion, Maike Rotermund, mit einem Schmunzeln. „Aber manchmal haben die Leute auch Ideen, aus denen eine bahnbrechende Neuheit werden kann.“

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