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Verdacht gegen Ex-Chefin : Ermittlungen gegen HSBC Deutschland

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Zusammen mit weiteren ehemaligen Vorstandschefs der HSBC Deutschland steht Carola Gräfin von Schmettow unter Verdacht der besonders schweren Steuerhinterziehung. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf ermittelt.

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          Carola Gräfin von Schmettow steht unter Verdacht, sich der besonders schweren Steuerhinterziehung schuldig gemacht zu haben. Das Handelsblatt berichtete am Sonntag über laufende Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Düsseldorf gegen die ehemalige Vorstandsvorsitzende der HSBC Deutschland, die im April 2021 ihr Amt verließ. Die Ermittlungen schließen an schon seit 2016 laufende Untersuchungen gegen die ehemaligen Führung des Hauses, Andreas Schmitz und Paul Hagen, an. Gegenstand seien 19,6 Millionen Euro, die im Zusammenhang mit Cum-ex-Geschäften durch die Bank, ehemals Bankhaus Trinkaus & Burkhardt, dem Fiskus vorenthalten wurden. Mittlerweile sei der Schaden angewachsen, da die Verwicklungen der HSBC Deutschland in die unerlaubten Steuererstattungen, um die sich die Cum-ex-Geschäfte drehen, wohl tiefer sind als zunächst angenommen. Gräfin von Schmettow, Hagen, Schmitz und HSBC Deutschland wollten sich bisher nicht zu den Informationen äußern, schrieb das Handelsblatt. Für alle Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung.

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