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Energiewende : Die Windkraft ist in großer Not

Windräder in Nordrhein-Westfalen Bild: dpa

Die Bundesregierung fördert die Windenergie mit Milliarden Euro. Trotzdem gehen viele Unternehmen pleite. Wie kann das sein?

  • -Aktualisiert am
          7 Min.

          Er war angetreten, um den ins Straucheln geratenen Windanlagenbauer in Eigenregie zu sanieren. Mitte April jedoch musste Yves Rannou, seit Anfang des Jahres Chef von Senvion, Insolvenz anmelden. Und das, obwohl die Auftragsbücher mit fünf Milliarden Euro gut gefüllt sind. Die Branche ist um ein Pleite-Unternehmen reicher.

          Prokon, Windwärts, Windreich sind nur drei der bekannteren Unternehmen, die in den vergangenen Jahren auch schon ein Insolvenzverfahren durchmachten. Hinzu kommt der Anlagenhersteller Ambau. Auch die Branchenriesen Siemens Gamesa, Enercon oder Nordex stecken in Schwierigkeiten: Die Umsätze sinken, die Gewinne bröckeln, die Investoren zögern. Enercon gab im vergangenen Jahr bekannt, wegen des scharfen Wettbewerbs und neuer Fördermodelle Hunderte Stellen in Deutschland zu streichen. „Senvion ist nur die Spitze des Eisbergs“, warnt Rannou.

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