Energiepolitischer Appell :
40 Manager greifen Röttgens Politik an

Von Henrike Roßbach, Brigitte Koch, Carsten Knop
Lesezeit: 3 Min.
Deutschland könne auf Kohle und Kernenergie nicht verzichten, schreiben mehr als 40 Vorstandschefs und Politiker in einem „energiepolitischen Appell“. Ein vorzeitiger Ausstieg würde Milliarden vernichten. Ackermann, Bierhoff, Großmann: FAZ.NET zeigt die Unterzeichner.

Vierzig namhafte deutsche Wirtschaftsvertreter haben den Text unterschrieben - und im Kern ist das Schriftstück eine Attacke auf Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU). In dem „Energiepolitischen Appell“ der am Samstag ganzseitig in mehreren großen deutschen Tageszeitungen zu lesen ist, gibt es eine klare Formel: Die Zukunft gehört den Erneuerbaren. Damit dieses Ziel aber finanzierbar ist, dürfen Energieversorger und Unternehmen nicht stärker belastet werden. Darüber hinaus müssen Kernkraft und Kohle weiter zum Energiemix gehören. „Energiepolitik ist knallharte Wettbewerbspolitik“, sagte Jürgen Großmann, der Vorstandsvorsitzende des Energiekonzerns RWE, dieser Zeitung. Röttgen, daran lässt er keinen Zweifel, habe das noch nicht verstanden.

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