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Enercon in der Krise : Angst vor Kahlschlag in der Windbranche

Kahlschlag im Netzwerk: Produktion des norddeutschen Windkraftanlagenherstellers in Magdeburg Bild: dpa

Der Hersteller Enercon aus Aurich will Tausende Stellen streichen und schreckt Politik und Gewerkschaften auf. Geschäftsführer Kettwig fordert Hilfe für die Industrie. Braucht es die tatsächlich?

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          Nach dem geplanten Stellenabbau in Werken des Windradherstellers Enercon wächst die Angst vor einem Kahlschlag in der ganzen Branche. In dieser Woche sollen erste Gespräche mit Landes- und Bundespolitik beginnen, um Auswege aus der Krise des Unternehmens zu skizzieren und die Folgen für betroffene Regionen abzumildern, wie Enercon mit Sitz im ostfriesischen Aurich am Wochenende mitteilte.

          Christian Müßgens
          Wirtschaftskorrespondent in Hamburg.
          Rüdiger Köhn
          Wirtschaftskorrespondent mit Sitz in München.

          Grund für die Einschnitte sei der drastische Rückgang von Neuinstallationen um fast 90 Prozent im laufenden Jahr, an dem sich so schnell nichts ändern werde, sagte der Geschäftsführer des Konzerns, Hans-Dieter Kettwig, der F.A.Z. „Der Kollaps wirkt nachhaltig, der Inlandsmarkt wird sich nach unserer Einschätzung auf absehbare Zeit nicht wieder erholen.“

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