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Ende der Homeoffice-Pflicht : „Der Wunsch nach der Rückkehr ins Büro ist groß“

Platzmangel am Küchentisch: Mit dem Ende der Homeoffice-Pflicht ist Besserung in Sicht Bild: dpa

Das Ende der Homeoffice-Pflicht steht bevor. Der Personalchef des Technik-Konzerns Trumpf erklärt, warum die Schwaben in Sachen Homeoffice konservativ denken.

          4 Min.

          Die Regierung streicht die Homeoffice-Pflicht. Ist man bei Trumpf ähnlich wie bei anderen Familienunternehmen und Mittelständlern froh darüber?

          Susanne Preuß
          Wirtschaftskorrespondentin in Stuttgart.

          In der Tat: Bei Trumpf hält man viel von Präsenz. Wir haben in der Geschäftsleitung selbst auch kein Homeoffice gemacht, sondern uns dazu entschieden, an Bord zu bleiben. Auch als Signal an die Mitarbeiter beispielsweise in der Produktion oder im Außendienst, die auch vor Ort waren. Selbst in den Hochzeiten der Pandemie haben wir uns jeden Mittag eine Stunde in der Geschäftsleitungsrunde getroffen, mit Abstand in ausreichend großen Räumen und Maske natürlich. So konnten wir in Minutenschnelle Entscheidungen treffen. Wir sind weiter zusammengewachsen in dieser Zeit. Und wir haben allesamt den Kopf geschüttelt über Unternehmen, die ihren Mitarbeitern sagten, sie müssten nie wieder ins Büro kommen.

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