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Airline aus Dubai : Emirates vermisst Berlin in seinem Flugnetz

Am Bord: Emirates-Chef Tim Clark sitzt in einer Boeing 777. Bild: Picture-Alliance

Chef Tim Clark will die die größte A380-Flotte der Welt bis Ende 2021 wieder in der Luft haben. Außerdem spricht er über Krisen-Hilfe aus Dubai und verwehrte Chancen in Europa.

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          Nach dem 70. Geburtstag sollte Schluss 2020 sein, doch dann kam Corona, und der Brite Sir Tim Clark sitzt noch immer auf dem Chefposten der Fluggesellschaft Emirates aus Dubai. Er ließ sich überzeugen, persönlich die Airline durch die Krise zu führen. Und noch bevor er seine Verlängerung beendet, will er die größte A380-Flotte der Welt – Emirates hat 115 Stück – wieder in der Luft sehen, während bei der Deutschen Lufthansa der A380-Einsatz wohl der Vergangenheit angehört.

          Timo Kotowski
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Im Gespräch mit der F.A.Z. kündigt Clark einen Warmlauf mit Tempo an. „Von dem Moment an, zu dem wir auf den Knopf drücken, wird der Großteil unserer A380 im Einsatz sein. Das wollen wir bis zum Ende des Jahres erreichen.“ Alle Strecken sollen dann wieder beflogen werden, wenn auch manche seltener. Aktuell sind nur zehn A380 in der Luft, den Großteil des Verkehrs übernehmen 140 Boeing-777-Flugzeuge, zehn davon aber ohne Sitze, sie werden vorübergehend als reine Frachter genutzt.

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