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Emirates Airline : Airbus bekommt Milliarden-Auftrag aus Dubai

  • Aktualisiert am

Scheich Mohammed Bin Rashid al-Maktoum (l) während der Eröffnung der Dubai Airshow Bild: AFP

Die Fluggesellschaft Emirates bestellt 50 zusätzliche A380-Flugzeuge. Auch von Boeing kaufen die Araber großzügig ein. Kosten: Jeweils viele Milliarden Dollar.

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          Die Fluggesellschaft Emirates Airline aus Dubai hat von Airbus 50 zusätzliche Großraumflieger des Typs A380 bestellt. Der Gesamtwert der Bestellung beläuft sich auf rund 15 Milliarden Euro. Durch den Auftrag würden in Deutschland rund 11.000 Arbeitsplätze gesichert, sagte ein Sprecher des europäischen Flugzeugbauers in Toulouse.

          Der Chef von Emirates Airline, Scheich Ahmed bin Saeed Al-Maktoum, unterschrieb die Bestellung für diese weltgrößten Passagierflugzeuge auf der Flugzeugmesse in Dubai in Anwesenheit von Airbus-Chef Fabrice Brégier. Damit wächst die A380-Flotte von Emirates Airline auf 140 Maschinen. 39 wurden bisher ausgeliefert.

          Während derselben Veranstaltung hat der amerikanische Airbus-Konkurrent Boeing offiziell den Startschuss für das Nachfolgemodell seines Langstreckenjets 777 gegeben. Die Fluggesellschaft Emirates hat auch hier gleich zugeschlagen und 150 Maschinen bestellt, zusätzlich orderte Qatar 50 Flieger des Typs 777X.

          Insgesamt hat Boeing für das Konkurrenzmodell des Airbus A350 bisher 259 Orders im Wert von fast 100 Milliarden Dollar nach Listenpreis in den Büchern. Auch die Lufthansa hat bereits zugesagt, 34 Flugzeugen des neuen Typs zu kaufen.

          Das Modell mit dem Arbeitstitel „777X“ basiert auf der 777, die im Jahr 1995 auf den Markt kam und das letzte neue Flugzeug war, das Boeing vor dem Dreamliner 787 entwickelte. Die 777X soll spritsparender als das Vorgängermodell sein und Platz für 350 bis 400 Fluggäste bieten. Der Produktionsstart ist für das Jahr 2017 geplant, die erste Auslieferung für 2020.

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