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Elektroautos : Post baut zweite Street-Scooter-Fabrik in NRW

  • Aktualisiert am

Die Post hat gerade 25 Street-Scooter für die Auslieferung in Frankfurt in Betrieb genommen. Bild: Wolfgang Eilmes

Der Elektro-Lieferwagen der Post ist begehrt. Deshalb braucht es nun einen zweiten Produktionsstandort - nun hat das Unternehmen entschieden.

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          Die Deutsche Post will die zweite Fabrik für ihren Elektro-Transporter Street-Scooter im nordrhein-westfälischen Düren eröffnen. „Die Entscheidung ist gefallen“, sagte ein Post-Sprecher an diesem Mittwoch.

          Das neue Werk solle in einer leerstehenden Halle eines Automobilzulieferers entstehen. Die Post fertigt die Transporter bereits in Aachen, wegen der wachsenden Nachfrage soll der neue Standort im kommenden Jahr seine Produktion aufnehmen. Der dafür zuständige Post-Vorstand Jürgen Gerdes hatte eine Jahresproduktion von dann 30.000 Fahrzeugen angekündigt.

          Die Post ist mit dem Street-Scooter zu einem führenden Hersteller von Elektrotransportern aufgestiegen. Die Firma wurde im Jahr 2010 als Startup-Unternehmen aus dem Umfeld der Universität RWTH Aachen gegründet. Das Nutzfahrzeug wurde dann zwei Jahre später vorgestellt.

          Im Dezember 2014 sicherte sich die Post dann alle Anteile an der Street-Scooter GmbH, die Modell-Palette wurde später erweitert. Ungefähr 3000 der Transporter fahren derzeit für die Post. Mittelfristig will der Konzern die gesamte Brief- und Paketzustellflotte von knapp 50.000 Fahrzeugen durch Elektro-Wagen ersetzen. Der Street-Scooter wird aber auch an Kunden außerhalb des Konzerns verkauft.

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