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Neuer Kuka-Chef im Gespräch : „Das Unternehmen muss schlanker werden“

Kuka-Roboter werden in einer Produktionshalle der Zentrale in Augsburg montiert. Bild: dpa

Der Stellenabbau und die Einsparungen bei Kuka sind ganz im Sinne des Besitzers aus China. Wie viel Einfluss hat Midea genommen? Interimschef Peter Mohnen stellt sich der Frage im F.A.Z.-Gespräch.

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          Herr Mohnen, Kuka muss ein Sparprogramm auflegen. Was ist falsch gelaufen?

          Stephan Finsterbusch

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Georg Giersberg

          Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Der Betriebswirt“.

          Wir hatten neun Jahre eine gute Entwicklung. Der Umsatz von Kuka ist seit 2009 von damals 900 Millionen Euro auf zuletzt knapp 3,5 Milliarden Euro gestiegen. Diese Entwicklung ist im letzten Quartal 2018 ausgelaufen. Denn die Autoindustrie streckt ihre Investitionen. Das trifft uns besonders hart. Zwar konnten wir den Anteil der Autoindustrie an unserem Umsatz von 80 Prozent im Jahr 2009 auf heute 50 Prozent senken. Er ist damit aber immer noch erheblich. Vor allem die Stagnation der chinesischen Automobilhersteller wirkt sich negativ aus. Auch die Hersteller von Konsumelektronik schwächeln, wie Sie den aktuellen Meldungen zu bekannten Smartphone-Herstellern von Apple oder Samsung entnehmen konnten.

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