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Prozess : Ein brisanter Brief an Ecclestone

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Bernie Ecclestone vor Gericht Bild: AP

Formel-1-Boss Bernie Ecclestone steht in München vor Gericht. Der Vorwurf lautet auf Bestechung. Nun erzählt ausgerechnet eine Mitarbeiterin des Hauptbelastungszeugen von einem brisanten Beweisstück.

          Im Schmiergeldprozess gegen Formel-1-Boss Bernie Ecclestone gibt es zwei Versionen: Entweder hat Ecclestone den damaligen Bayern-LB-Vorstand Gerhard Gribkowsky bestochen, wie es die Anklage dem Briten vorwirft. Oder Ecclestone fühlte sich von Gribkowsky erpresst und zahlte deshalb, wie es die Verteidigung vorgibt.

          Ausgerechnet eine enge Mitarbeiterin von Gribkowsky stützte während ihrer Vernehmung an diesem Dienstag die zweite Version: Sie berichtete von einem brisanten Brief, den der Banker einmal auf Ecclestones Schreibtisch hinterlassen habe.

          Das Schreiben habe Hinweise auf Ecclestones Familienstiftung Bambino enthalten, die zu einer Steuernachzahlung für Ecclestone hätten führen können. Sie habe sich sehr über die Aktion von Gribkowsky geärgert und ihn gefragt, ob er wahnsinnig sei. „Er hat nur gelacht und gesagt: ,Ist doch lustig‘“, erzählte die Zeugin.

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