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Nach schwerer Krankheit : Ehemaliger Lufthansa-Chef Mayrhuber gestorben

  • Aktualisiert am

Wolfgang Mayrhuber auf der Hauptversammlung von Infineon im Februar diesen Jahres. Bild: EPA

Er richtete das ehemalige Staatsunternehmen international aus – indem er zukaufte. Nun ist der ehemalige Vorstandschef der wichtigsten deutschen Fluglinie gestorben. Sein Nachfolger findet lobende Worte.

          Der frühere Chef der Lufthansa, Wolfgang Mayrhuber, ist gestorben. Er starb am Samstag im Alter von 71 Jahren nach schwerer Krankheit, wie das Unternehmen am Montag in Frankfurt mitteilte. Der Österreicher hatte die größte deutsche Fluggesellschaft von 2003 bis 2010 geleitet. Später wechselte er in den Aufsichtsrat und wurde dessen Vorsitzender. Im vergangenen Jahr hatte er das Amt aus gesundheitlichen Gründen aufgegeben.

          Lufthansa-Chef Carsten Spohr drückte im Namen der Mitarbeiter der Fluggesellschaft sein Mitgefühl aus. Mayrhuber habe dem Unternehmen „mehr als 45 Jahre gedient“ und dieses geprägt. „Wir Lufthanseaten danken ihm für seine großen Verdienste um die Lufthansa Group“, erklärte Spohr. „Unsere Gedanken sind nun bei seiner Familie.“

          Anfang als Triebwerksingenieur

          Mayrhuber hatte seine Laufbahn bei der Lufthansa 1970 als Ingenieur in der Triebwerksinstandhaltung in Hamburg begonnen. In seine Zeit als Vorstandschef fielen unter anderem die Übernahmen der Schweizer Fluggesellschaft Swiss, der österreichischen Austrian Airlines und der belgischen Brussels Airlines. In der Presse hieß es damals, die Lufthansa wandle sich unter Mayrhubers Ägide so „radikal wie seit Jahren nicht mehr“.

          In seiner Aufsichtsratszeit bei der Lufthansa wurde Mayrhuber zugleich Aufsichtsratschef beim deutschen Chiphersteller Infineon.

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