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Ehemaliger Fußball-Profi : Stefan Effenberg geht unter die Banker

  • Aktualisiert am

Der ehemalige Fußballspieler Stefan Effenberg als TV-Experte im Januar 2017 in Düsseldorf Bild: dpa

Erst impulsiver Fußball-Star, dann gescheiterter Trainer, jetzt Banker: Stefan Effenberg hat einen neuen Arbeitgeber gefunden. Mit seinem Promi-Status soll das aber nichts zu tun haben.

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          Neue Aufgabe für Stefan Effenberg: Nach Informationen des Online-Portals Finanz-Szene wird der 50 Jahre alte frühere Fußball-Nationalspieler Mitarbeiter der Volksbank-Raiffeisenbank Bad Salzungen Schmalkalden in Thüringen. „Wir stehen mit Herrn Effenberg seit längerem in einem gedanklichen Austausch zum Thema Fußball-Finanzierung. Das Ergebnis dieser Sondierungen sieht so aus, dass Stefan Effenberg in Zukunft unserem Firmenkunden-Kompetenzteam Fußball angehören wird“, sagte ein Sprecher des Instituts.

          Nach seinem gescheiterten Ausflug in die Trainerbranche beim SC Paderborn war der ehemalige Profi von Borussia Mönchengladbach, Bayern München, AC Florenz und VfL Wolfsburg als Experte für den Privatsender Sport1 im Fußball-Talk „Doppelpass“ tätig gewesen. Nach Angaben der Bank handele es sich nicht um einen PR-Gag oder eine reine Repräsentationsaufgabe für den einstigen Mittelfeldstar. „Herr Effenberg wird ein regulärer Mitarbeiter unserer Bank, was zum Beispiel bedeutet, dass er einen ganz normalen Vertrag erhält und ganz normal in unserem Organigramm geführt wird“, sagte der Sprecher.

          Bei der VR-Bank handelt es sich um eine Genossenschaftsbank, die schon durch einige Geschäfte im Fußball aufgefallen sein soll. Nach Informationen des „Spiegels“ hat das Institut aus Ostdeutschland dem hochverschuldeten spanischen Renommierklub Atlético Madrid einen Kredit über zehn Millionen Euro gegeben.

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          Unser Autor: Oliver Georgi

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