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1,4 Millionen Dollar Gewinn : Ehemalige Amazon-Managerin wegen Insiderhandels angeklagt

  • Aktualisiert am

Die Lobby des Sitzes von Amazon in New York Bild: AP

Die Angeklagte soll Informationen aus Geschäftsberichten an ihren Ehemann sowie dessen Vater weitergegeben haben. Die amerikanische Börsenaufsicht geht von einem Fall von „wiederholtem und systematischem“ Insiderhandel aus.

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          Die amerikanische Börsenaufsicht SEC hat eine ehemalige Finanzmanagerin des Internetriesen Amazon und zwei Familienmitglieder wegen Insiderhandels angeklagt. Die Beschuldigten hätten zwischen Januar 2016 und Juli 2018 gemeinsam mehr als 1,4 Millionen Dollar (1,2 Mio Euro) an illegalen Gewinnen eingestrichen, teilte die Behörde am Montag (Ortszeit) in Washington mit.

          Als Angestellte in Amazons Steuerabteilung soll die Angeklagte mit der Aufbereitung der Geschäftsberichte betraut gewesen sein und Insiderinformationen weitergegeben haben. Vor der Veröffentlichung der Zahlen, die an der Börse für große Kursbewegung sorgen können, sollen ihr Ehemann und dessen Vater die vertraulichen Angaben durch den Kauf oder Verkauf von Amazon-Aktien ausgespielt haben.

          Die SEC geht von einem Fall von „wiederholtem und systematischem“ Insiderhandel aus. Die Behörde fordert zuzüglich zur Rückzahlung der 1,4 Millionen Dollar Zinsen von 118.406 Dollar und Geldstrafen von 1,1 Millionen Dollar. Zudem habe die Staatsanwaltschaft ein strafrechtliches Verfahren gegen den Ehemann eröffnet. Von den Angeklagten und von Amazon lagen zunächst keine Stellungnahmen vor.

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