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8 Prozent mehr Vergütung : Easyjet und Verdi einigen sich auf Tarifvertrag für Flugzeugcrews

  • Aktualisiert am

Mehr Geld für die Cockpit-Crew: Eine Easyjet-Maschine auf dem Flughafen in Nizza. Bild: Reuters

Neben steigenden Gehältern sollen Cockpit- und Kabinencrews auch Einmalzahlungen erhalten. Verdi hatte vor wenigen Wochen zu einem Warnstreik aufgerufen und damit für Flugausfälle und Verspätungen gesorgt.

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          Cockpit- und Kabinencrews bei der Fluggesellschaft Easyjet in Deutschland bekommen mehr Geld. Bei den Verhandlungen für die beiden Berufsgruppen hätten sich beide Seiten unter anderem auf Einmalzahlungen und insgesamt knapp 8 Prozent höhere Vergütungen geeinigt, teilten die Gewerkschaft Verdi und das Unternehmen am Mittwoch mit. Die Laufzeit des neuen Vertrags gehe bis Ende März 2024.

          Piloten erhalten demnach im Oktober dieses Jahres eine Einmalzahlung zwischen 1125 und 3000 Euro. Zu diesem Zeitpunkt komme auch die erste Gehaltserhöhung von 2,5 Prozent. Im April 2023 erhalten die Cockpit-Crews abermals eine Einmalzahlung von bis zu 1500 Euro sowie eine weitere Erhöhung um 2,5 Prozent. Zum Oktober 2023 gibt es eine dritte Anhebung von 3 Prozent.

          Für Flugbegleiter gibt es laut Verdi eine Einmalzahlung zum Oktober dieses Jahres von bis zu 4500 Euro. Zweimal steigen demnach zudem die Gehälter: im Oktober um 5 Prozent und im April 2023 um 3,2 Prozent.

          Die Gewerkschaft hatte in dem Tarifkonflikt vor wenigen Wochen mit einem Warnstreik am Berliner Flughafen BER den Forderungen Nachdruck verliehen und für Flugausfälle und Verspätungen gesorgt.

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