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Staubsauger und Elektroautos : Dyson verlegt die Zentrale von Britannien nach Singapur

  • Aktualisiert am

James Dyson ist der berühmte Gründer des gleichnamigen Unternehmens. Bild: AFP

Der berühmte Unternehmer James Dyson stimmte für den Brexit. Jetzt verlagert er den Sitz des Unternehmens nach Asien. Dafür gibt es offenbar mehrere Gründe.

          Das vor allem für beutellose Staubsauger bekannte Unternehmen Dyson verlagert sein Hauptquartier von Großbritannien nach Singapur. Grund dafür sei die zunehmende Bedeutung Asiens für das Geschäft, teilte Dyson an diesem Dienstag mit.

          In Asien befinden sich inzwischen eine wachsende Mehrheit der Kunden und alle Produktionsstandorte, hieß es. Firmengründer James Dyson war seinerzeit einer der prominenten Befürworter des Austritts Großbritanniens aus der Europäischen Union – in wenigen Wochen soll der Brexit eigentlich vollzogen sein.

          Dyson arbeitet gerade an einem Elektroauto, das ebenfalls in Singapur gebaut werden soll. An der Investition in Höhe von 200 Millionen Pfund in einen Technologiecampus am britischen Flugplatz Hullavington und anderen geplanten Ausgaben in Großbritannien werde zugleich festgehalten. Die britischen Standorte würden „auch in in Zukunft das Kernzentrum der kreativen und ingenieurswissenschaftlichen Leistungen von Dyson sein“.

          Für das Autoprojekt kommt der Nissan-Manager Roland Krüger an Bord, der dort für die Oberklasse-Marke Infiniti zuständig war. Auch er wird in Singapur arbeiten.

          Im vergangenen Geschäftsjahr steigerte Dyson den Umsatz um 28 Prozent auf 4,4 Milliarden Pfund (5 Milliarden Euro). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) wuchs um rund ein Drittel auf 1,1 Milliarden Pfund.

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