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Kokain im Kaffeesack : Kokain versteckt in Kaffeesäcken

  • Aktualisiert am

Blick auf den Drogenfund: Das Kokain ist etwa 50 Millionen Franken wert. Bild: Reuters

Mitarbeiter von Nespresso öffnen angelieferte Kaffeesäcke und entdecken Drogen im Wert von 50 Millionen Franken.

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          rit. Zürich ⋅ Romont ist ein beschau­liches kleines Städtchen im Schweizer Kanton Fribourg. Niemand unter den 5400 Einwohnern hätte wohl jemals gedacht, dass der Name ihrer Gemeinde einmal im Zusammenhang mit einem spektakulären Drogenfund genannt werden würde. In dem direkt vor den Toren der Stadt liegenden Nespresso-Werk wurden mehr als 500 Kilogramm Kokain entdeckt.

          Nespresso ist eine Tochtergesellschaft des Schweizer Nahrungsmittelriesen Nestlé und Namensgeber für die Kaffeekapseln, die in mehr als 80 Ländern verkauft werden. Den in Aluminium verpackten Portionskaffee stellt Nespresso in drei Werken in der Schweiz her und exportiert ihn in alle Welt. Eine dieser hochautomatisierten Fabriken, die stündlich zig Tausende Kapseln ausspucken, liegt in Romont. Während Umweltschützer regelmäßig den energieaufwendigen „Verpackungsirrsinn“ kritisieren, rühmt sich Nespresso für den ökologischen Herstellungsprozess der wiederverwertbaren Kapseln. Dazu gehört auch der Transport des Rohkaffees, der aus Ländern wie Brasilien und Kolumbien importiert wird und für den Nespresso eigens Schienenverbindungen in ihre Schweizer Werke gelegt hat.

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