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Südchinesische Stadt Dongguan : Drei Tote nach Brand in Huawei-Forschungseinrichtung

  • Aktualisiert am

Ein Gebäude des Huawei-Standortes in Dongguan. Bild: AP

Zum Zeitpunkt des Brands befand sich das Gebäude noch im Bau – die drei Opfer gehören nicht zum Huawei-Konzern.

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          Bei einem Brand in einer Forschungseinrichtung des chinesischen Technologiekonzerns Huawei sind drei Menschen gestorben. Der Vorfall ereignete sich am Freitag in der Stadt Dongguan, welche in der südchinesischen Provinz Guangdong liegt. Das Gebäude befand sich zum Zeitpunkt des Brands noch im Bau, weshalb sich verhältnismäßig wenig Menschen darin befanden.

          Ferner handelt es sich laut der lokalen Brandschutzbehörde bei den drei Toten nicht um Angestellte des Huawei-Konzerns, sondern um führende Mitarbeiter der mit der Errichtung des Gebäudes beauftragen Baufirma.

          Der Standort Dongguan forscht indes an Materialien für die 5G-Netzwerk-Technologie. Laut der Brandschutzbehörde sei vor allem geräuschabsorbierende Baumwolle abgebrannt. Der Huawei-Konzern wollte gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg zunächst keine Stellungnahme zu dem Vorfall abgeben.

          Laut Medienberichten sollen insgesamt 140 Feuerwehrleute vor Ort gewesen sein, um den Brand zu löschen. Erst am Samstag sei das Feuer unter Kontrolle gebracht worden. In sozialen Medien kursieren viele Videos von dem Brand.

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