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Nach langem Familienstreit : Oetker wird aufgespalten

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Der Sitz der Dr. August Oetker KG am 18.06.2013 in Bielefeld Bild: dpa

Beim Familienstreit um die Oetker-Gruppe wurde nach jahrelangem Konflikt eine Einigung erzielt. Demnach soll der Konzern noch in diesem Jahr aufgespalten werden.

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          Der lang anhaltende Familienstreit im Hause Oetker ist beendet. Nach einem jahrzehntelangen Konflikt um die Ausrichtung von Dr. Oetker wird der Konzern aufgespalten. Das teilte das Unternehmen am Donnerstag in Bielefeld mit. Die Gesellschafter Alfred, Carl Ferdinand und Julia Johanna Oetker übernehmen unter einem gemeinsamen Dach unteren anderem die Tochtergesellschaften Henkell & Co. Sektkellerei, die Martin Braun Backmittel KG, die Chemiefabrik Budenheim, einige Häuser aus der Hotelsparte sowie die Kunstsammlung August Oetker.

          „Mit dieser Entscheidung überwinden die Gesellschaftergruppen ihre unterschiedlichen Vorstellungen zur Führung und Strategie der Oetker-Gruppe. Eine entsprechende Trennungsvereinbarung ist von allen Eigentümern unterzeichnet worden“, heißt es in einer Mitteilung der Oetker-Gruppe. Der umsatzstärkste Teil mit Lebensmitteln (Pizzen, Backmischungen, Tiefkühltorten und Pudding), die Radeberger Gruppe sowie einige Hotels bleiben in der Hand der Gesellschafterstämme von Richard und Philip Oetker, Rudolf Louis Schweizer, Markus von Luttitz sowie Ludwig Graf Douglas.

          Im Familienstreit bei den Oetkers stehen auf der einen Seite fünf ältere Halbgeschwister aus den ersten beiden Ehen des 2007 verstorbenen Firmenpatriarchen Rudolf-August Oetker, auf der anderen Seite drei jüngere aus der dritten Ehe. Über eine Aufspaltung wurde bereits 2019 spekuliert. Die Trennungsvereinbarung soll noch in diesem Jahr vollzogen werden. Die Unternehmen hätten damit eine „unbelastete Perspektive für profitables Wachstum“.

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