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Krieg der Streaming-Dienste : Die Rückkehr der Jedi-Ritter

Szene aus „Star Wars“: Mit welchem Streaming-Dienst wird die Macht sein? Bild: AP

Disney ist gefährlicher als alle Konkurrenten, die Netflix-Chef Hastings bislang hatte. Für die Kunden ist der neue Wettstreit der Streaming-Anbieter nur gut.

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          Vierzig Milliarden Dollar sind ein klares Signal. So stark stieg der Börsenwert des amerikanischen Unterhaltungskonzerns Disney nach der Ankündigung seines mit Spannung erwarteten Streaming-Dienstes, der Aktienkurs erreichte einen neuen Höchststand. Das Kalkül der Anleger ist klar: Hier betritt ein neuer Konkurrent einen wichtigen wachsenden Markt – und zwar einer, der das Zeug dazu hat, die Platzhirsche Netflix und Amazon das Fürchten zu lehren.

          Damit ist zunächst nicht die veritable Finanzkraft des traditionsreichen Unternehmens gemeint, sondern das wortwörtlich phantastische Portfolio eigener Inhalte. Neben Zeichentrickklassikern wie „König der Löwen“ oder beliebten Animationsfilmen (Frozen) gehören dazu die „X-Men“-Reihe, der Marvel-Kosmos und „Star Wars“. Der gerade veröffentlichte erste Trailer der neunten Episode der Weltraum-Saga („Rise of Skywalker“) verbreitete sich blitzschnell rund um den Globus, das demnächst anlaufende Superhelden-Finale „Avengers: Endgame“ hat schon im Vorverkauf Rekorde eingestellt.

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