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In Zeiten der Klimadebatte : Es wird eng für die Pseudo-Geländewagen

Im hessischen Bad Homburg parken zwei SUV. Bild: Krause, Astis

Die Kritik an SUV kommt für die Autohersteller zur Unzeit: Kurz vor der IAA weiten sie ihre Modellpalette aus. Doch nicht nur die Kritik vonseiten Politik und Gesellschaft könnte problematisch werden.

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          Eines Tages waren sie auf den Straßen, die Sport Utility Vehicle (SUV), diese Kreuzung aus Pseudo-Geländewagen und Sportcoupé. Ende der neunziger Jahre bauten die SUV-Pioniere Daimler und BMW Gelände-Coupés à la M-Klasse und X5 in den Vereinigten Staaten für die amerikanischen Highways. Dann ist die Welle nach Europa geschwappt. Erst waren es vor allem luxuriöse SUV, die Personenwagen-Komfort mit Kombi-Qualitäten und Off-Road-Technik vereinten und den Lebensstil der Besserverdienenden gut trafen. Doch mit bezahlbareren Spaßautos gewann die Industrie auch weniger gut betuchte Käufer, die zuvor Kombis oder Limousinen gefahren haben.

          Henning Peitsmeier

          Wirtschaftskorrespondent in München.

          In Deutschland werden die SUVs immer beliebter. Seit 2013 führt sie das Kraftfahrtbundesamt als eigenes Segment. Seitdem ist ihr Zulassungsanteil einschließlich der Geländewagen von Jahr zu Jahr kräftig gestiegen; in absoluten Zahlen von 464.200 auf 933.500. Damit war im vergangenen Jahr jedes vierte neu zugelassene Auto ein SUV und aktuell ist es schon fast jedes dritte.

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