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Drogerie-Unternehmer Roßmann : „Kapitalismus ist gut, aber brutal“

Dirk Roßmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Rossmann GmbH Bild: dpa

Dirk Roßmann wurde mit Zahnpasta und Seife zum Milliardär. Im Interview spricht er über Versagen in der Schule, das Hocharbeiten – und den Zweikampf mit dm.

          6 Min.

          Herr Roßmann, Sie sind mit Zahnpasta und Seife zum Milliardär geworden. Wie geht das?

          Sebastian Balzter

          Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Der Schlüssel ist, glaube ich, dass ich gut mit Menschen kann. Dass man miteinander kann, darauf kommt es an. Das gilt für die Familie, meine Frau, meine Söhne und mich, aber auch für das ganze Unternehmen. Sehr viele Leute arbeiten einfach gerne bei uns.

          Menschenfreunde gibt es viele, nur die wenigsten werden reich damit. Das allein kann nicht ausreichen für den kommerziellen Erfolg.

          Mein Sohn Raoul ist ein heller Kopf. Der sagt: Papa ist der Faulste von uns. Aber alle fünf Jahre hat er eine Idee, die uns richtig weiterbringt. Diese Gabe habe ich: Auf Ideen zu kommen, die eigentlich auf der Hand liegen, auf die sonst aber keiner kommt.

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