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Digitalisierung in der Mode : Das Smartphone setzt die Modeanbieter unter Druck

Die Digitalisierung hält die Fashionbranche auf Trab. Bild: Helmut Fricke

Der Fashion-Branche stehen ein paar unruhige Monate ins Haus, denn die Kunden wissen im Zeitalter der Digitalisierung mehr denn je, was sie wollen – dem Smartphone sei Dank.

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          Sneakers sind die neuen Handtaschen. Cédric Charbit ist sich da ganz sicher. Der Vorstandsvorsitzende des Pariser Modehauses Balenciaga hatte die Branche vor zwei Jahren mit seinen wuchtigen Freizeitschuhen mehr als nur überrascht. Er hat sie verblüfft. Kaum einer hatte die klobigen Sneakers der Franzosen ernst genommen, viele lächelten, einige nannten sie hässlich, andere eine Provokation. Die Kunden aber griffen zu – millionenfach.

          Stephan Finsterbusch
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Die „Triple S“ genannten Schuhe mit den plumpen Dreifachsohlen und den saftigen Preisen lassen Beine zwar nicht schlank aussehen, doch sie sind ein Verkaufshit. Die achtzig Jahre alte Marke Balenciaga erlebte mit ihnen einen zweiten Frühling. Nun pumpt auch die Konkurrenz ihre Schuhe auf – von Adidas bis Louis Vuitton, von Nike bis Prada. Die Mode geht oft seltsame Wege, und die könnten in den kommenden Monaten noch etwas seltsamer werden.

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