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Digitalisierung im Handel : Rewe plant Milliarden-Investitionen

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Umbenennungen, Neueröffnungen, Renovierungen: Tagesgeschäft bei Rewe. Bild: dpa

Mehr als zwei Milliarden Euro will der neue Rewe-Chef Lionel Souque ausgeben, um den Konzern für die Zukunft aufzustellen. Die größte Bedrohung kommt nicht von den Discountern, sondern aus dem Netz.

          Die Rewe-Gruppe will ihre Investitionen nach Auskunft des neuen Vorstandsvorsitzenden Lionel Souque im kommenden Jahr auf mehr als zwei Milliarden Euro erhöhen. Das Geld soll nicht nur in die Modernisierung der Filialen fließen, sondern auch in die Digitalisierung sowie in die Qualifikation der Mitarbeiter, sagte er dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.

          Der Verdrängungswettbewerb sei eine große Herausforderung, ebenso die Digitalisierung. „Amazon wird alle Branchen in Frage stellen“, sagte Souque, der seit etwas mehr als 100 Tagen Vorstandsvorsitzender des Kölner Handelskonzerns ist.

          Die hohen Investitionen würden aber auch den Gewinn drücken. „Unser Gewinn war in den vergangenen Jahren mit etwa 500 Millionen Euro immer relativ stabil. Dieses Jahr wird es etwas schlechter sein und nächstes Jahr wird auch nicht viel besser“, sagte Souque. Aktuell laufe das Geschäft gut. „In den Supermärkten liegen wir fünf Prozent über dem Vorjahr, bei Penny drei Prozent. Das ist besser als bei den meisten Konkurrenten“, sagte der 46-Jährige.

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