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Digitalisierung : Die neue Stromwelt – schön und gefährlich

Eine Stromtrasse in der Nähe von Zeil am Main. Bild: dpa

Das Internet zieht in das Stromnetz ein. Ehrgeizige Energiemanager freut das ebenso wie gewissenlose Hacker. Das ließ sich zuletzt auch bei dem Cyberangriff auf eine Pipeline in den USA beobachten.

          5 Min.

          Wie risikoreich es ist, wenn Infrastruktur an das Internet angeschlossen wird, demonstrierten Hacker im Mai in Amerika. Nach einem Cyberangriff musste dort die größte Benzin-Pipeline des Landes tagelang vom Netz genommen werden. Das Resultat: Versorgungsengpässe und Panikkäufe. Ist ein solches Ereignis nicht dazu angetan, auch Energiemanagern in Deutschland schlaflose Nächte zu bereiten?

          Thiemo Heeg
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Katherina Reiche war mal CDU-Politikerin und Staatssekretärin, bis sie in die Wirtschaft wechselte. Seit 2020 leitet sie die E.ON-Tochtergesellschaft Westenergie, den größten regionalen Energiedienstleister und Infrastrukturanbieter Deutschlands. Mit 10.000 Mitarbeitern macht das Unternehmen einen Umsatz von fünf Milliarden Euro und bedient 6,6 Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen. 175.000 Kilometer ist das Stromnetz lang, 24.000 Kilometer das Gasnetz und 5000 Kilometer das Wassernetz.

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