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Hightech : Die Riesen-Batterien aus Wittenberg

Die Gründer von Tesvolt: Daniel Hannemann und Simon Schandert stehen auf einem ihrer riesigen Stromspeicher. Bild: Tesvolt

Viele deutsche Konzerne haben die Entwicklungen in der Batterie-Technik verpennt. Ein ostdeutsches Start-up war hellwach – und liefert heute in alle Welt.

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          „Tesla elektrifiziert Autos, Tesvolt künftig auch Schiffe“, sagt Daniel Hannemann. Große und kleine, Frachter, Barken und auch Ausflugsdampfer. Auf dem Wasser und auf den Straßen wird mehr und mehr auf E-Motoren gesetzt. Die Mobilität der Zukunft ist elektrisch. Ihre Energie speist sich aus kaum versiegenden Quellen: Sonne, Wasser, Wind. Als Zwischenspeicher dienen Batterien - und diese hatte Hannemann im Sinn, als er vor sieben Jahren mit seinem Schulfreund Simon Schandert ein Start-up aus der Taufe hob.

          Stephan Finsterbusch
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Heute beschäftigt die Tesvolt GmbH rund hundert Mitarbeiter und erlöst einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag im Jahr. Das Unternehmen ist in aller Welt tätig, hat starke Partner, namhafte Kunden und eine Fabrik an den Ufern der Elbe. In der sogenannten „Gigafactory-1“ vor den Toren der Lutherstadt Wittenberg stellt sie Batterien her. Diese sind größer als ein Kleiderschrank und sehen einem Netzwerkrechner ähnlich. Sie bestehen aus vielen Zellen und Dutzenden Modulen, werden von Software gesteuert und Chips überwacht – Batterien einer neuen Dimension.

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