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Munitionskrise : Granaten für die Ukraine

Akuter Engpaß beseitigt: Der Haushaltsauschuß des Bundestages bewillte den Einkauf von Munition für den Schützenpanzer Puma der Bundeswehr Bild: dpa

Die Munitionsvorräte der Alliierten schwinden. Sie brauchen dringend Nachschub, nicht nur für die Ukraine. Dass es mitunter hakt, liegt an mehr als nur Geld.

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          Die Vereinigten Staaten versuchen, den chronischen Mangel an Munition für Kriegsgerät aller Art mit neuen Befugnissen fürs Pentagon zu beheben. Der von beiden Parteien getragene Entwurf des National Defense Authorisation Act (NDAA) gibt dem Verteidigungsministerium die Erlaubnis, Aufträge für den Kauf von Munition mit mehrjähriger Laufzeit zu geben statt den Nachschub jährlich zu genehmigen.

          Winand von Petersdorff-Campen
          Wirtschaftskorrespondent in Washington.
          Jonas Jansen
          Wirtschaftskorrespondent in Düsseldorf.

          Die Militärausrüster sollen mit dieser finanziellen Sicherheit ihre Produktionskapazität ausweiten. Die Einkäufer des Pentagons werben schon lange dafür, diese Befugnisse übertragen zu bekommen. Die wegen der Lieferungen an die Ukraine dramatisch schwindenden Munitionsvorräte haben den Lobbyismus des Pentagons erleichtert.

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