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Markt für Handarbeitsprodukte : Mit Stoffen und Garnen die Welt erobern

Andreas Seifert im hauseigenen Warenlager in Schenefeld, westlich von Hamburg Bild: Fabfab GmbH

Die Fabfab GmbH ist in der Corona-Zeit stark gewachsen. Nun will sie expandieren – und schließt auch einen Börsengang nicht aus.

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          Andreas Seifert weiß aus nächster Nähe, dass Handarbeit Mühe machen kann. Bis ein Projekt angegangen werden könne, dauere es mitunter recht lang – so hätten es ihm jedenfalls schneidernde Familienmitglieder geschildert, sagt der Geschäftsführer der Fabfab GmbH. Erst die passenden Schnittmuster finden und aussuchen, dann die Kurzwaren einkaufen, schließlich die Stoffabteilung eines Kaufhauses aufsuchen – bis zum ersten Nadelstich, bis zur ersten Naht seien bisher oft Tage vergangen, manchmal auch Wochen.

          Martin Gropp
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Seifert ist mit seinem Unternehmen angetreten, das zu ändern. Fabfab, was kurz für „fabulous fabrics“ steht – also fabelhafte Textilwaren – sieht sich selbst als führendes Unternehmen im wachsenden Do-it-yourself-Onlinemarkt. Über zwölf Internetverkaufsplattformen wie „Stoffe.de“ in Deutschland, „Telas.es“ in Spanien oder „Myfabrics.co.uk“ in Großbritannien vertreibt das Unternehmen Stoffe, Nähzubehör oder Bastelutensilien.

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