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Physisch oder virtuell? : Die Buchmesse 2021 ist das Problem

Blick ins Publikum während der Lesung des Autoren Amed Sherwan im Haus am Dom anlässlich der Veranstaltungsreihe Open Books zur Buchmesse in Frankfurt. Bild: Frank Röth

Die Buchmesse 2020 war eine Messe des Probierens und Versuchs. Daraus muss nächstes Jahr wieder eine wirtschaftlich tragfähige Veranstaltung werden.

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          Es ist Buchmesse – und kein Gedränge in Frankfurts Bahnen, auf den Straßen und in den Restaurants. Corona hat die Buchmesse ins Internet verbannt. In der Stadt wird an unterschiedlichsten Orten vor nur wenigen Gästen vorgelesen. Das rauschende Fest in den Messehallen an den Ständen der großen Publikumsverlage und nach Messeschluss auf den großen Empfängen in den Hotels der Stadt fällt wegen der Seuche aus.

          Der Branche scheint das kaum zu schaden. Dem Buchhandel und den Verlagen hat der Lockdown im Frühjahr mit den geschlossenen Buchgeschäften größeren Schaden zugefügt als eine ausgefallene Messe. Als man die Geschäfte wieder öffnen durfte, hatte man 15 Prozent des Vorjahresumsatzes eingebüßt. Man hatte daher zunächst anderes zu tun, als sich auf eine Messe vorzubereiten. Es ging darum, die Arbeitsplätze zu erhalten, die Liquidität zu sichern, nach alternativen Absatzwegen zu suchen und auf einen eventuellen zweiten Lockdown besser vorbereitet zu sein.

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