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Biotechnologie : „Die Entwicklung von Antibiotika braucht Anreize“

  • -Aktualisiert am

Gegen Antibiotika bilden sich immer wieder Resistenzen. Bild: obs

Die Biotechgesellschaft Aicuris entwickelt Arzneien gegen Krankheiten, für die es oft noch keine Medikamente gibt. Für die Heilung von Hepatitis B fehlt allerdings noch ein Partner.

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          Für den Aicuris-Vorstandsvorsitzenden Holger Zimmermann geht der Blick derzeit oft gen China. Dort nämlich erhofft sich der Chef des Wuppertaler Biotechunternehmens, das Mitte der 2000er Jahre als Sparte für Infektionskrankheiten aus dem Bayer-Konzern ausgegründet wurde, einen Entwicklungspartner für ein Präparat gegen Hepatitis B. „Wir setzen große Hoffnungen darauf. Wenn es funktioniert, wäre es sehr gut“, sagte er im Gespräch mit der F.A.Z.

          Ilka Kopplin
          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Das Ziel sei es, das Virus unter die Nachweisgrenze zu bringen und damit den Körper letztlich zu heilen, sagte er weiter. Das Medikament, an dem Aicuris derzeit forscht, fuße auf der Idee, die natürliche Immunantwort des Körpers – also die Abwehrreaktion – wieder „scharf zu stellen“. In einer Patientenstudie der Phase I habe sich eine sehr gute Verträglichkeit gezeigt.

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