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Verkehrswende : Elektrisierte Autohersteller

Beginn eines Wandels: So sah das erste kalifornische Tesla-Werk im Jahr 2012 aus. Bild: Reuters

Im Jahr 2012 begann Tesla die erste Serienfertigung eines Elektroautos. Heute gilt die Antriebsart als Zukunft der Autobranche. Auch deutsche Hersteller treiben die Entwicklung voran – und formulieren ambitionierte Ziele.

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          Der amerikanische Elektroautohersteller Tesla hatte den Ausgangspunkt seines Angriffs auf die etablierte Konkurrenz wohl gewählt. Die Fabrik, in der Tesla die erste größere Fertigung eines Elektroautos begann, gehörte fünf Jahrzehnte lang alteingesessenen Vertretern der Autobranche. Zuletzt ließ dort ein Gemeinschaftsunternehmen des amerikanischen Konzerns General Motors und des japanischen Konkurrenten Toyota Fahrzeuge fertigen. Weil die Kosten aber immer weiter stiegen, lohnte sich für die beiden Unternehmen die Autoproduktion in der kalifornischen Stadt Fremont irgendwann nicht mehr. Im April 2010 lief in der damals letzten Autofabrik im amerikanischen Bundesstaat Kalifornien das vorerst letzte in Kalifornien produzierte Auto vom Band; es war ein Toyota Corolla mit Verbrennungsmotor. Dann kam Tesla.

          Gut zwei Jahre nachdem GM und Toyota die „Fremont Assembly“ geschlossen hatten, fuhren wieder Neuwagen aus dem Werk, diesmal jedoch allesamt mit Elektromotoren. Am 22. Juni 2012 überreichte Tesla in Fremont den ersten Kunden feierlich die neuen Exemplare der Elektrolimousine „Model S“. Aus den Fundamenten der Vergangenheit entsprang so gleichsam die Zukunft des Unternehmens – und auch ein wenig die Zukunft der Autobranche. Denn der 22. Juni vor acht Jahren war der Tag, an dem das erste Elektroauto der Welt in Serie ging. Es war zwar keine Großserie mit Zehntausenden gefertigten Fahrzeugen, aber ein Anfang.

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