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Gescheiterte Bankenfusion : Chefunterhändler mit leeren Händen

Wird nun doch nicht Chef einer fusionierten Großbank: Christian Sewing Bild: Reuters

Die Fusion von Deutscher Bank und Commerzbank ist abgesagt. Das hinterlässt vor allem Verlierer. Zum Wunden lecken bleibt aber wenig Zeit.

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          Nicht einmal mit einem halben Auge konnte Bayern-Fan Christian Sewing am Mittwoch, seinem 49. Geburtstag, den glücklichen Sieg seines Fußballvereins gegen Werder Bremen im Fernsehen verfolgen. Zu hart ist das Pensum, das sich der Deutsche-Bank-Chef in diesen Tagen auferlegt hat. Am Donnerstagmorgen stand das vorerst letzte Gespräch mit Commerzbank-Chef Martin Zielke an. Beide hatten in den vergangenen sechs Wochen intensiv über eine Fusion ihrer beiden Banken verhandelt.

          Hanno Mußler

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Kerstin Schwenn

          Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.

          Auch wenn sich in den letzten Tagen abzeichnete, dass nicht nur die Mitarbeiter, sondern auch die Aktionäre schwer von dem Vorhaben zu überzeugen wären, mochte Sewing nicht leichtfertig aufgegeben. Immer wieder beriet er sich mit seinen Vorstandsmitgliedern, mit Vertretern der deutschen Wirtschaft, mit Risikomanagern. Menschen, die Sewing eng begleiten, sind überzeugt: Dem 49 Jahre alten Ostwestfalen sei sehr klar gewesen, dass er diese Woche eine historische Entscheidung treffen müsse: Rechnet sich die Fusion mit der Commerzbank oder rechnet sie sich nicht?

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