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DHL auf Wachstumskurs : Für das Weihnachtsgeschäft werden Lastwagen knapp

Die meisten Lastwagen in den DHL-Farben gehören zu unabhängigen Transportunternehmen. Bild: Reuters

Weil immer mehr Startups in den Frachtmarkt drängen, investiert DHL in digitale Logistik und kann damit erste Erfolge verbuchen. Mehr Sorgen machen Engpässe im Straßentransport.

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          Reisebüros und Speditionen haben ein ähnliches Geschäftsmodell: Beide vermitteln im Auftrag ihrer Kunden Transportleistungen. Die einen für Menschen, die in den Ferien von A nach B wollen, die anderen für Seecontainer, Luftfracht oder Paletten. Für Reisebüros sind mit dem Internet schwere Zeiten angebrochen, weil immer mehr Touristen und Geschäftsreisende lieber Vergleichs- und Vertriebsportale nutzen. Wird es nun die Logistik treffen?

          Helmut Bünder

          Wirtschaftskorrespondent in Düsseldorf.

          Start-ups gibt es zuhauf. Sie betreiben Vergleichsplattformen, organisieren Lieferketten und treten als digitale Speditionen an, so wie Uber Freight mit einer Online-Frachtbörse für Lastwagen-Transporte. Tim Scharwath verweist auf einen großen Unterschied: „Menschen sind intelligent, Fracht nicht. Da muss jeder Schritt, jede Schnittstelle zwischen Sender und Empfänger genau organisiert, kontinuierlich beobachtet und verlässlich gemanagt werden. Internetplattformen werden uns das Wasser deshalb gewiss nicht abgraben“, sagt der für das internationale Transportgeschäft verantwortliche Vorstand von Deutsche Post DHL.

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