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Deutscher Fußball-Bund : Der Absturz einer Marke

Eigentlich das Aushängeschild des DFB: „Die Mannschaft“ Bild: dpa

Die Marke DFB ist beschädigt, die Nationalmannschaft enttäuscht sportlich. Dabei profitieren viele Branchen von erfolgreichen Turnieren. Auch deshalb erhöhen die Sponsoren nun den Druck.

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          Das Jahr 2014 ist lange her, für den DFB und die Fußballnationalmannschaft eine Ewigkeit. Der Weltmeister von damals ist sportlich abgestürzt, und der DFB wechselt so häufig die Vorsitzenden wie manche Vereine die Trainer. Wenn die deutsche Herren-Nationalmannschaft am Dienstagabend (21.00 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-EM, im ZDF und bei MagentaTV) mit dem Spiel gegen Frankreich in die Europameisterschaft einsteigt, kann sie sich aber nicht nur sportlich rehabilitieren. Sie kann sich auch gegenüber Sponsoren, die schon öffentlich meckern, wieder als attraktives Werbeumfeld empfehlen. Und sie kann vielen Branchen Umsätze bescheren, die unter der Corona-Krise gelitten haben und für die die Marke DFB in den vergangenen Jahren eher eine Belastung war.

          Gustav Theile
          Wirtschaftskorrespondent in Stuttgart.

          Denn ein gutes Abschneiden der Nationalmannschaft hat für viele Unternehmen ganz praktische Auswirkungen. Der Klassiker ist der Bierabsatz: Im Juni 2014, als die Nationalmannschaft sich gerade anschickte, die WM zu gewinnen, lag der Bierabsatz 14 Prozent höher als im Juni 2013. Regelmäßig machen gute Turniere einige Prozentpunkte im Jahresabsatz aus.

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