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Wassermangel in Deutschland : Kampf ums Wasser

Bayern, Lenggries: Zwei Frauen stehen auf einer durch den Wassermangel freigelegten Insel im Sylvenstein-Stausee. Bild: dpa

Deutschland ist eigentlich ein wasserreiches Land. Der Kampf ums Wasser hat mancherorts aber längst begonnen.

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          „In der Zeit von 17 bis 21 Uhr ist das Bewässern und Beregnen von Grundstücken, öffentlichen Grünflächen und Parkflächen und das Befüllen von Wasserbecken mit Wasser aus der öffentlichen Wasserversorgungsanlage verboten“, heißt es in der Mitteilung der Gemeinde Panketal in Brandenburg. Die Regelung gilt seit Anfang August. Denn die dort gelegene Panke, ein kleines Flüsschen, das in die Spree in Berlin mündet, ist ausgetrocknet. Trockenheit und Niedrigwasser in Seen und Flüssen plagen immer mehr Gemeinden in Deutschland. Und immer häufiger werden die Bürger zum Wassersparen aufgerufen, manchmal resultieren aus Hitze Verordnungen wie in Panketal.

          Stefanie Diemand
          Redakteurin in der Wirtschaft.
          Stephan Finsterbusch
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Für Millionen Menschen auf der Welt, für die gesamte Industrie und Landwirtschaft ist der immer größer werdende Mangel an Wasser nicht nur eine tägliche Herausforderung, er ist geradezu ein Politikum. Im Norden Italiens rief die Regierung jüngst den Notstand aus, ein französisches Dorf verbietet Zähneputzen mit Leitungswasser. Ganz zu schweigen von Regionen im Nahen Osten, Lateinamerika, Asien oder Afrika, in denen Wassermangel längst kein Ausnahmezustand mehr ist – sondern alltägliche Not.

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