https://www.faz.net/-gqe-9ft7y

Entscheidung in diesem Jahr : Unternehmen und Regierung bereiten Bau von Flüssiggas-Terminal vor

  • Aktualisiert am

Bald auch in Deutschland? Der Flüssiggastanker Arctic Voyager liegt im Hafen von Rotterdam. Bild: dpa

Amerika möchte gerne Flüssiggas nach Deutschland verkaufen. Unternehmen arbeiten an einem Plan dafür, die Regierung will mitfinanzieren. Mögliche Orte stehen schon fest.

          Die Bundesregierung prüft Möglichkeiten zur finanziellen Förderung des Baus eines Flüssiggas-Terminals in Deutschland. „Wir sind der Auffassung, eine diversifizierte Erdgasversorgung leistet einen Beitrag dazu, für die nähere Zukunft eine sichere Energieversorgung der ganzen Europäischen Union zu gewährleisten – und zwar zu wettbewerbsfähigen Preisen“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch in Berlin.

          Private Investoren prüften derzeit verschiedene Orte für den Bau eines Terminals. Genannt würden etwa Stade, Brunsbüttel, Wilhelmshaven und Rostock. „Die Bundesregierung wiederum prüft, welche Finanzierungsoptionen im Rahmen bestehender Bundesprogramme gegeben sein können.“

          Europa hatte der amerikanischen Regierung im Handelsstreit höhere Flüssiggasimporte aus den Vereinigten Staaten zugesagt. Die Bundesregierung will bis Jahresende entscheiden, wo ein Terminal gebaut werden soll. Das Geld dafür muss nach früheren Angaben von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier zum Großteil aus der Wirtschaft kommen. „Aber wir haben auch einige Optionen, das zu unterstützen“, hatte Altmaier gesagt.

          Weitere Themen

          Stillstand beim BVG Video-Seite öffnen

          Warnstreiks im Berufsverkehr : Stillstand beim BVG

          Wegen der laufenden Tarifverhandlungen kommt es zu Warnstreiks der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Die Menschen in der Hauptstadt mussten deswegen im morgendlichen Berufsverkehr auf U-Bahn, Straßenbahn und die meisten Busse verzichten.

          Topmeldungen

          Viel Verkehr wenig frische Luft zum Atmen. Doch wie gesundheitsgefährdend ist es, an einer vielbefahrenen Straße zu leben?

          F.A.S. exklusiv : Lungenärzte wehren sich im Streit um Stickoxid-Grenzwerte

          Die Grenzwerte für Diesel-Abgase sind nicht richtig, sagt der Lungenarzt Dieter Köhler. Doch er hat sich verrechnet. Jetzt kontert der Mediziner. Und auch seine Unterstützer bleiben ihm treu – sie feilen an einer gemeinsamen Erklärung.

          Rede auf Sicherheitskonferenz : Die (fast) entfesselte Angela Merkel

          Die Kanzlerin beschwört in München zu Recht die transatlantische Partnerschaft und die Bedeutung der Nato. Denn bei allem Dissens zwischen Amerika und Deutschland – die Gemeinschaft des Westens darf nicht aufs Spiel gesetzt werden. Ein Kommentar.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.