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Deutscher Discounter : Aldi geht in China online

  • -Aktualisiert am

Aldi geht nach China. Bild: dpa

Der deutsche Discounter Aldi expandiert jetzt in Fernost. Er öffnet in China aber keine eigenen Märkte, sondern will seine Produkte anders an Mann und Frau bringen.

          Der Discounter Aldi Süd expandiert nach China. Freilich nicht mit Märkten, sondern auf einer Onlineplattform. Ab dem Frühjahr sollen chinesische Kunden dort verschiedene Eigenmarken des Unternehmens kaufen können, darunter zunächst beispielsweise Weine, Snack- und Frühstücksprodukte.

          Brigitte Koch

          Wirtschaftskorrespondentin in Düsseldorf.

          Der Start des digitalen „Flagship-Stores“ auf der Plattform Tmall Global ist für den 20. März geplant, wie das Mülheimer Unternehmen mitteilte. Die Plattform Tmall Global ist ein Online-Marktplatz, der von dem chinesischen Online-Riesen Alibaba betrieben wird.

          Die Belieferung des chinesischen Markts wird über australische Lieferanten, mit denen Aldi teilweise bereits seit Eröffnung der ersten Filialen auf dem australischen Markt zusammenarbeitet, sichergestellt. Tmall Global gilt als eine der größten E-Commerce-Plattformen für Konsumenten in China. Insgesamt erreichen Alibabas E-Commerce-Plattformen nach Unternehmensangaben rund 443 Millionen aktive Nutzer.

          Nun wollen sie zusätzlich auch von dem stark steigenden Interesse der chinesischen Mittelschicht an Produkten aus Deutschland profitieren, heißt es. Aldi Süd ist bisher in neun Ländern vertreten. Mit dem erstmals rein digitalen Einstieg in den chinesischen Markt kommt nun das zehnte Land hinzu.

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