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Neue Umfrage : Deutsche Mittelständler lehnen Neuwahl ab

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Die geschäftsführende Kanzlerin Angela Merkel während der Kabinettssitzung am Mittwoch. Bild: AFP

Jamaika, GroKo oder Minderheitsregierung - die Entscheider in den kleinen deutschen Firmen wollen keine Neuwahl. Ihr Verbandschef hat eine klar Botschaft für Merkel & Co.

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          Große Teile der deutschen Wirtschaft sind nach dem Ende der Sondierungsgespräche zwischen Union, FDP und Grünen für einen neuen Anlauf zur Regierungsbildung. 27,5 Prozent sprechen sich in einer Umfrage des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft unter mehr als 2500 Mitgliedern für eine sogenannte Jamaika-Koalition aus - obwohl der erste Versuch scheiterte, eine solche zu bilden.

          Beinahe 22 Prozent der Befragten bevorzugen eine Minderheitsregierung. Und etwa Fünftel plädiert demnach dafür, noch einmal eine große Koalition aus Union und SPD zu bilden. 31,5 Prozent wollen dagegen Neuwahlen, ergab die an diesem Donnerstag veröffentlichte Umfrage.

          Mittelstands-Präsident Mario Ohoven wertet das Ergebnis als klare Botschaft an die Parteien. „Der Mittelstand sieht die Politik in Berlin jetzt in der Pflicht, so schnell wie möglich eine Regierung zu bilden“, sagte er - und fügte hinzu: „Jedes andere Verhalten ist für die Wirtschaft inakzeptabel und schadet unserer Demokratie.“

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