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Image-Offensive : Deutsche Bank will Nationalelf sponsern

  • Aktualisiert am

Timo Werner und Mesut Özil beim Spiel gegen Frankreich in Köln. Bild: dpa

Eigentlich ist die Commerzbank Sponsor des DFB – aber die Deutsche Bank macht ihr den Vertrag jetzt streitig. Dafür hat sie einen guten Grund.

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          Die Deutsche Bank will laut „Spiegel“ Sponsor der Fußballnationalmannschaft werden. Damit wolle der Konzern offenbar Verbundenheit mit dem deutschen Markt dokumentieren und das Bild einer angelsächsisch geprägten Investmentbank korrigieren, berichtete der „Spiegel“ am Samstag vorab ohne Angaben von Quellen. Kürzlich hatte die Deutsche Bank auch mit der Frankfurter Eintracht einen Vertrag als Premiumpartner abgeschlossen.

          Bislang ist der Konkurrent Commerzbank Premiumpartner des Deutschen Fußball-Bunds (DFB), neben der Deutschen Post, der Deutschen Telekom, dem Softwarekonzern SAP, dem Brauer Bitburger und Coca-Cola.

          Für einen hohen einstelligen Millionenbetrag jährlich darf die Commerzbank laut „Spiegel“ mit der Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw sowie der Frauennationalmannschaft werben. Der Vertrag läuft Ende 2018 aus. Bis Ende dieses Jahres nimmt der DFB dem Bericht zufolge Angebote von Interessenten aus der Finanzbranche entgegen. Nur einer werde den Zuschlag erhalten.

          Die Commerzbank, seit 2008 an Bord, würde laut Bericht gern verlängern. Die „Strahlkraft“ der Nationalmannschaft, wie das Magazin schreibt, will auch der angeschlagene VW-Konzern nutzen, er löst Mercedes-Benz als Generalsponsor des DFB ab.

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