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Deutsche Finanzhäuser : Fusionsgespräche zwischen Deutscher Bank und Commerzbank vor dem Scheitern

  • Aktualisiert am

Filialen der Commerzbank und der Deutschen Bank in Hamburg Bild: dpa

Deutsche Bank und Commerzbank beenden ihre Fusionsgespräche offenbar. „Es läuft wohl auf einen Abbruch der Gespräche hinaus“, sagte ein Insider der Nachrichtenagentur Reuters.

          Die Gespräche zwischen der Deutschen Bank und der Commerzbank stehen einem Insider zufolge vor dem Scheitern. „Es läuft wohl auf einen Abbruch der Gespräche hinaus“, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters. Eine endgültige Entscheidung sei aber noch nicht gefallen. Die Deutsche Bank und die Commerzbank lehnten eine Stellungnahme ab.

          An der Börse reagierte die Kurse der beiden Wertpapiere unterschiedlich. Der Wert der Deutsche-Bank-Anteile legte um gut 1 Prozent zu, derjenige der Commerzbank-Aktien verminderte sich um 1,5 Prozent – darin dürfte sich ausdrücken, dass die Deutsche Bank als größerer Akteur im Falle eines Zusammenschlusses formal die Commerzbank übernommen hätte.

          Die zwei größten deutschen Privatbanken führen seit Mitte März formelle Gespräche über einen möglichen Zusammenschluss, durch den die mit weitem Abstand größte deutsche Bank entstünde. Allerdings würden bei einem Zusammenschluss auch mehrere zehntausend Jobs wegfallen. Die Gewerkschaften laufen deshalb seit dem Bekanntwerden der Fusionspläne Sturm. Auch große Investoren der Deutschen Bank, darunter das Emirat Qatar und der chinesische Mischkonzern HNA, sehen das Unterfangen skeptisch.

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