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Deutsche Bank : Sewing muss seine Strategie schärfen

  • -Aktualisiert am

Hohe Kosten, zu wenige Erträge: Die Deutsche Bank steckt unverändert in Schwierigkeiten. Bild: dpa

Die Quartalszahlen der Deutschen Bank kommen an der Börse schlecht an. Zu Recht: Das Institut muss seine Kosten stärker senken, vor allem im teuren Investmentbanking sind Einschnitte überfällig.

          Christian Sewing hat am Donnerstag die Fusionsgespräche mit der Commerzbank abgebrochen, weil er die Deutsche Bank allein für stärker hält. Doch schon am Freitag zeigte sich, dass der Deutsche-Bank-Chef auch seine „Alleine-Weiter-Strategie“ schärfen muss. Denn die an der Börse schlecht aufgenommenen Quartalszahlen offenbaren: Sewing hält zwar die von seinen Vorgängern nicht unter Kontrolle gehaltenen Kosten endlich im Zaum, aber sein Kostensenkungsziel ist nicht ehrgeizig genug. Schließlich schwinden die Erträge gerade im Investmentbanking weiter.

          Die Deutsche Bank hat es versäumt, anders als etwa die Schweizer Bank UBS, vor allem ihre alte Stärke, das Zinsgeschäft, an dauerhaft niedrige Zinsen, starke Einmischungen der Notenbanken und somit weniger Anleiheemissionen anzupassen. Vielleicht sollte Sewing es enger mit dem Zinsgeschäft für Unternehmen verzahnen?

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          Hanno Mußler

          Redakteur in der Wirtschaft.

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