„Eine große Chance“ : Deutsche Bank baut Chinas „Neue Seidenstraße“ mit
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Die Deutsche Bank will sich mit Milliarden-Finanzierungen an der „Neuen Seidenstraße“ von China nach Europa beteiligen. Bild: EPA
Chinas Regierungschef ist auf Deutschland-Besuch. Pünktlich dazu kündigt die Deutsche Bank an, sich an einem gewaltigen Projekt der Volksrepublik zu beteiligen. Es geht um Milliarden.
Die Deutsche Bank will zusammen mit der China Development Bank (CDB) Milliarden in den Ausbau der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Volksrepublik stecken. Beide Geldhäuser hätten in einer Absichtserklärung vereinbart, in den nächsten fünf Jahren insgesamt drei Milliarden Dollar für Projekte der Initiative „Neue Seidenstraße“ zur Verfügung zu stellen, teilte die Deutsche Bank an diesem Mittwoch mit.
Dabei gehe es beispielsweise um gemeinsame Kreditvergaben und Projektfinanzierungen. Zudem soll die Internationalisierung der chinesischen Währung Renminbi vorangetrieben werden.
China knüpft mit dem im Jahr 2013 eingeleiteten Investitionsprojekt an die historische Seidenstraße an, die wichtigste Handelsverbindung zwischen China und Europa in der Antike und dem frühen Mittelalter. Nun sind hier neue Straßen und Schienenverbindungen geplant, die den Handel ankurbeln und für Stabilität in den Staaten Zentralasiens sorgen sollen.
„Der Ausbau der Infrastruktur-Verbindungen zwischen China und Europa ist eine große Chance für die Bürger und die Volkswirtschaften Chinas und Europas“, sagte Deutsche-Bank-Vorstand Garth Ritchie. Die Verkündung der Initiative erfolgt passend zum Besuch des chinesischen Ministerpräsidenten Li Keqiang in Deutschland. Der Regierungschef wird dabei auch die Kanzlerin treffen.