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Deutsche Bank : 26 Millionen Euro Abfindung für drei scheidende Banker

Die Firmenzentrale der Deutschen Bank in Frankfurt (Archivbild) Bild: AP

Die Deutsche Bank stellt sich auch in der Vorstandsetage neu auf – drei Mitglieder verlassen das Geldhaus Ende Juli. Den Abschied versüßt die Deutsche Bank ihren Managern – mit insgesamt 26 Millionen Euro.

          Der Weggang der drei Vorstandsmitglieder Garth Ritchie, Sylvie Matherat und Frank Strauß kostet die Deutsche Bank insgesamt 26 Millionen Euro an Abfindungszahlungen. Alle drei verlassen die Bank zum 31. Juli. Nach Informationen der F.A.Z. erhält der ehemalige Chef des Investmentbankings, Garth Ritchie, 11 Millionen Euro und damit am meisten. Sein Vertrag läuft noch bis Ende 2023. Darüber hinaus war der Brite im zurückliegenden Jahr mit 8,6 Millionen Euro unter den neun Vorstandsmitgliedern am besten bezahlt worden.

          Markus Frühauf

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Der Vorstandsvorsitzende Christian Sewing, der künftig den Bereich von Ritchie leiten wird, erhielt 7 Millionen Euro. Im Jahresgehalt von Ritchie ist auch eine Zulage für seine Sonderfunktion im Rahmen des EU-Austritts Großbritanniens enthalten. Die Brexit-Zulage machte 3 Millionen Euro aus. Die Französin Matherat, die im Vorstand für Regulierung zuständig war, soll 9 Millionen Euro erhalten.

          Im Geschäftsjahr 2018 hatte sie 4,5 Millionen Euro bekommen. Die Restlaufzeit ihres Vertrags endet zwei Monate früher als die von Ritchie, also im Oktober 2023. Strauß, der Chef der Privatkundensparte und frühere Vorstandsvorsitzende der Postbank, dürfte auf 6 Millionen Euro kommen. Sein Vertrag hat eine Restlaufzeit von 13 Monaten. Im vergangenen Jahr kam er auf 5,6 Millionen Euro.

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