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Umstrittener Unkrautvernichter : Deutsche Bahn will kein Glyphosat mehr nutzen

  • Aktualisiert am

Eine alte Bahntrasse zwischen Duisburg Wedau und Mühlheim an der Ruhr Bild: dpa

Bislang ist die Deutsche Bahn der größte Einzelabnehmer des Unkrautvernichters in Deutschland. Jetzt hat das Unternehmen Alternativen im Blick.

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          Die Deutsche Bahn will den Unkrautvernichter Glyphosat nicht länger nutzen und gemeinsam mit der Bundesregierung alternative Mittel erforschen lassen. „Zusammen mit dem Bundesumweltministerium wollen wir ein Forschungsprojekt aufsetzen, um wirksame Möglichkeiten zu finden, die 33.000 Kilometer Streckennetz ohne Glyphosat und damit ebenso umweltfreundlich wie sicher zu betreiben“, sagte Infrastruktur-Vorstand Ronald Pofalla der „Wirtschaftswoche“, wie das Magazin am Freitag berichtete.

          Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) begrüßte den Vorstoß. „Wenn die Bahn Alternativen dazu entwickeln will, begrüße ich das sehr und werde dies auch unterstützen“, sagte sie dem Magazin. Die Deutsche Bahn ist mit rund 65 Tonnen pro Jahr größter Einzelabnehmer von Glyphosat in Deutschland.

          Laut dem Magazin hat die Bahn nun drei Verfahren identifiziert, die als mögliche Alternativen im Gleisbereich zum Einsatz kommen könnten. So könne Unkraut etwa durch den Einsatz von Heißwasser, Elektroschocks oder energiereichem UV-Licht bekämpft werden.

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