https://www.faz.net/-gqe-9o078

Umstrittener Unkrautvernichter : Deutsche Bahn will kein Glyphosat mehr nutzen

  • Aktualisiert am

Eine alte Bahntrasse zwischen Duisburg Wedau und Mühlheim an der Ruhr Bild: dpa

Bislang ist die Deutsche Bahn der größte Einzelabnehmer des Unkrautvernichters in Deutschland. Jetzt hat das Unternehmen Alternativen im Blick.

          1 Min.

          Die Deutsche Bahn will den Unkrautvernichter Glyphosat nicht länger nutzen und gemeinsam mit der Bundesregierung alternative Mittel erforschen lassen. „Zusammen mit dem Bundesumweltministerium wollen wir ein Forschungsprojekt aufsetzen, um wirksame Möglichkeiten zu finden, die 33.000 Kilometer Streckennetz ohne Glyphosat und damit ebenso umweltfreundlich wie sicher zu betreiben“, sagte Infrastruktur-Vorstand Ronald Pofalla der „Wirtschaftswoche“, wie das Magazin am Freitag berichtete.

          Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) begrüßte den Vorstoß. „Wenn die Bahn Alternativen dazu entwickeln will, begrüße ich das sehr und werde dies auch unterstützen“, sagte sie dem Magazin. Die Deutsche Bahn ist mit rund 65 Tonnen pro Jahr größter Einzelabnehmer von Glyphosat in Deutschland.

          Laut dem Magazin hat die Bahn nun drei Verfahren identifiziert, die als mögliche Alternativen im Gleisbereich zum Einsatz kommen könnten. So könne Unkraut etwa durch den Einsatz von Heißwasser, Elektroschocks oder energiereichem UV-Licht bekämpft werden.

          Weitere Themen

          Deutsche zweifeln am Kapitalismus

          „Trust-Barometer“ : Deutsche zweifeln am Kapitalismus

          Nur noch jeder achte Deutsche glaubt, dass er von einer wachsenden Wirtschaft profitiert. Viele blicken pessimistisch in die Zukunft. Mehr als die Hälfte ist der Meinung, dass der Kapitalismus in seiner jetzigen Form mehr schadet als hilft.

          DAX hat Rekordhoch im Blick Video-Seite öffnen

          Chance auf neues Allzeithoch : DAX hat Rekordhoch im Blick

          Die Chancen stehen gut, dass der Dax in Kürze ein neues Allzeithoch erklimmen wird. Börsianer bezweifeln, dass der deutsche Leitindex seine bisherige Bestmarke von 13.596,89 Zählern bereits zu Beginn der Woche überspringen wird.

          Topmeldungen

          Demonstranten in Lausanne, einige Tage bevor sich die Wirtschafts- und Politikelite in Davos trifft. Nicht nur die Klimapolitik steht im Fokus der Protestler – auch der Kapitalismus.

          „Trust-Barometer“ : Deutsche zweifeln am Kapitalismus

          Nur noch jeder achte Deutsche glaubt, dass er von einer wachsenden Wirtschaft profitiert. Viele blicken pessimistisch in die Zukunft. Mehr als die Hälfte ist der Meinung, dass der Kapitalismus in seiner jetzigen Form mehr schadet als hilft.
          Die Weichen werden gerade neu gestellt, es geht raus aus der Kohleförderung.

          „Soziale Wendepunkte“ : Wenn der Klimaschutz ansteckend wird

          Irgendwann kippt das gesellschaftliche Klima, dann kann es doch noch klappen mit dem Stopp der Erderwärmung. Eine Illusion? Forscher haben sechs „soziale Wendepunkte“ ausgemacht, die allesamt bereits aktiviert sind – und ein Umsteuern einläuten könnten.

          F.A.Z. Podcast für Deutschland : Die neue deutsche Rolle im Libyen-Konflikt

          Kann es wirklich Frieden geben in Libyen? Der politische Herausgeber Berthold Kohler und Nahost-Korrespondent Christoph Ehrhardt sprechen darüber mit Moderator Andreas Krobok. Außerdem: Wikipedia-Gründer Jimmy Wales über Fakenews und Sportwissenschaftler Professor Daniel Memmert über immer jüngere Fußballstars.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.