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716 Millionen Euro : Die Deutsche Bahn verdient wieder Geld

  • Aktualisiert am

Die Bahnführung stellt die neuen Geschäftszahlen vor ICE-Zügen vor. Bild: Reuters

Ein neuer Chef und wieder schwarze Zahlen: Nach einem Rekordverlust im vergangenen Jahr präsentiert sich die Führung der Deutschen Bahn wieder zuversichtlicher.

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          Die Deutsche Bahn hat nach einem Rekordverlust durch Einsparungen nun wieder Geld verdient. Der Konzern erzielte im vergangenen Jahr 2016 einen Betriebsgewinn in Höhe von beinahe 2 Milliarden Euro und machte etwas mehr als  40 Milliarden Euro Umsatz, wie das Unternehmen und diesem Donnerstag mitteile.

          Nach Abzug von Zinsen und Steuern sei ein Nettogewinn von 716 Millionen Euro geblieben. Im Vorjahr hatte das Unternehmen wegen der Krise der Güterbahn noch einen Verlust von 1,3 Milliarden Euro eingefahren.

          „Wir haben die Trendwende geschafft“, verkündete der neue Bahnchef Richard Lutz. Im Fernverkehr mit IC und ICE habe man trotz der Konkurrenz der Fernbusse zudem einen Passagierrekord verzeichnet. Fast 140 Millionen Fahrgäste seien registriert worden, das sind gut fünf Prozent verglichen mit dem Vorjahr.

          Das Jahr sei auch erfolgreich gewesen, weil es ein gutes Jahr für die Kunden gewesen sei. Pünktlichkeit und Service hätten sich deutlich verbessert. Er spüre eine Aufbruchsstimmung im Konzern, sagte Lutz, der erst am Mittwoch vom Aufsichtsrat als Nachfolger von Rüdiger Grube ernannt wurde. Grube war Ende Januar im Streit um seine Vertragsverlängerung zurückgetreten.

          In diesem Jahr werde es weiter nach oben gehen, sagte Lutz, der seine Aufgabe als langjähriger Finanzvorstand parallel fortführt. Das zeigten die Zahlen der ersten Monate. Ziel sei ein Betriebsgewinn 2017 von mindestens 2,1 Milliarden Euro und ein Umsatz von 41,5 Milliarden Euro.

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