https://www.faz.net/-gqe-97j7j

Hilfe für Fahrgäste : Leuchtender Bahnsteig soll Stuttgarts S-Bahn pünktlicher machen

  • Aktualisiert am

Grün ist die Hoffnung auf pünktlichere S-Bahnen. Bild: dpa

Die Deutsche Bahn meint offenbar, dass vor allem die Passagiere an den Verspätungen ihrer S-Bahnen schuld sind. In einem Test versucht sie nun, den Fahrgästen zu helfen.

          Um endlich pünktlicher zu werden, testet die Stuttgarter S-Bahn von Montag an eine Innovation: die leuchtende Bahnsteigkante. Am Gleis 2 des Bahnhofs Bad Cannstatt zeigen im Boden eingelassene Leuchtsymbole vor der Einfahrt des nächsten Zuges, wo der Zug hält und wo genau sich die Türen befinden. Die Hoffnung der Bahn: Die Fahrgäste stehen damit am Bahnsteig immer an der richtigen Stelle, das Einsteigen geht zügiger.

          Die Bahn kündigte für Montag die Deutschlandpremiere des ersten leuchtenden Bahnsteiges an, der sogar noch mehr können soll. Geplant ist, dass in den Wagen des jeweiligen Zuges per Kamera – anonymisiert – erfasst wird, wo sich noch freie Sitzplätze befinden. „Dynamische Wegeleitung mit Leuchtstreifen“, heißt das bei der Bahn.

          Als ein Anlass für das Ganze gelten millionenschwere Strafen, die von der S-Bahn Jahr für Jahr unter anderem wegen chronischer Unpünktlichkeit gezahlt werden müssen.

          Seit Ende 2013 werden am Hauptbahnhof in den Stoßzeiten schon S-Bahn-Helfer eingesetzt, die dafür sorgen sollen, dass sich die Abfahrten nicht durch im letzten Moment hineinspringende Fahrgäste verzögert. Das habe sich bewährt und werde ausgebaut, hieß es.

          Weitere Themen

          Was Fans auf der Gamescom erwartet

          Trends der Gaming-Szene : Was Fans auf der Gamescom erwartet

          Die weltgrößte Gamesmesse beginnt am Montagabend – zum ersten Mal mit einer großen „Opening Night“. Vor allem zwei Trends werden die Messe dieses Jahr prägen – und eine Sache fehlt.

          Als die Grenze fiel Video-Seite öffnen

          August 1989 : Als die Grenze fiel

          Die Welt hat lange stillgestanden an der ungarisch-österreichischen Grenze. Bis zum 19. August 1989. Dann, vor 30 Jahren, platzte zwischen Fertörákos und Mörbisch eine Nahtstelle des Eisernen Vorhangs – mit weitreichenden Folgen für die Region und ganz Europa.

          Topmeldungen

          „Verschrotter“ gegen „Planierraupe“: Renzi am Dienstag im italienischen Senat

          Regierungskrise in Italien : Im Land der wilden Matteos

          Italiens früherer Ministerpräsident Renzi wittert in der Regierungskrise die Gelegenheit für ein Comeback – und versucht nun, die Neuwahlpläne seines Erzfeindes Salvini zu durchkreuzen. Der Publizist Massimiliano Lenzi prophezeit einen „langen Krieg der Matteos“.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.