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Wichtiger Batterierohstoff : Der Wettlauf um das Lithium

Lithium aus Argentinien: Der Grundstoff , meist aus Südamerika, muss in speziellen Fabriken aufgearbeitet werden. Bild: Reuters

Für Elektroauto-Batterien braucht es aufbereitetes Lithium. Das kommt derzeit aus China. Doch ein kanadisches Unternehmen plant ein Werk in Deutschland.

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          Die steigende Zahl neu zugelassener Elektroautos zeigt es deutlich: Die Wende zur Elektromobilität nimmt in Europa langsam Fahrt auf. Gleichzeitig will die EU unabhängiger von den Zulieferungen der Batteriezellen werden, die heute überwiegend in China, Korea und Japan produziert werden. In der sogenannten europäischen Batterieinitiative ist davon die Rede, dass es bis 2025 genügend Fabriken geben soll, die jährlich Batteriezellen für mindestens sieben Millionen Elektroautos herstellen können.

          Carsten Germis
          Wirtschaftskorrespondent in Hamburg.

          Doch ohne Lithium gibt es keine Batterien und keine Elektroautos, sagt Dirk Harbecke, Vorstandschef des kanadischen Unternehmens Rock Tech. „Bei den neuen Plänen für den Ausbau der Elektromobilität sieht man schnell, wie groß der Bedarf ist“, rechnet er vor und warnt: „Wir stehen in der Gefahr, dass es bei Lithium schon bald zu Engpässen in den Lieferketten kommen kann.“

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