Machtwechsel auf der Meta-Ebene
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Ein Foto aus besseren Zeiten: Mit dem omnipräsenten Mark Zuckerberg konnte jahrelang nur Sheryl Sandberg mithalten. Bild: AFP
Sheryl Sandbergs Rückzug aus dem Facebook-Konzern markiert die Trennung eines langjährigen Führungsgespanns. Mark Zuckerberg macht klar, dass er künftig niemandem mehr eine ähnlich große Machtfülle lassen will.
Sheryl Sandberg geht, und jemanden wie sie wird es künftig nicht mehr geben. Das ist die neue Ausgangslage für Meta, den Mutterkonzern des sozialen Netzwerks Facebook . Mitgründer und Vorstandsvorsitzender Mark Zuckerberg hat die Nachricht von Sandbergs Rücktritt dazu genutzt, eine Neuausrichtung der Führungsspitze anzukündigen, die noch mehr Macht als bislang in seinen Händen konsolidiert.
Sandberg soll zwar als „Chief Operating Officer“ (COO) ersetzt werden, aber ihr Nachfolger Javier Olivan soll ein kleineres Aufgabenfeld erhalten als sie und sich auf das eigentliche Tagesgeschäft konzentrieren. Außerdem werden nun noch mehr Manager, die bisher an Sandberg berichtet haben, Zuckerberg direkt unterstellt. Dies gilt seit Kurzem schon für Nick Clegg, der für Kommunikation sowie politische und regulatorische Fragen zuständig ist, sowie für Chefjuristin Jennifer Newstead. Künftig soll auch Personalchefin Lori Goler an Zuckerberg selbst berichten.
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