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Porsche : Der Taycan ist dem 911er auf den Fersen

Alles elektrisch: Ein Porsche Taycan 4S Bild: AFP

Mit dem Erfolg des Elektroflitzers fühlt sich Porsche in seiner Strategie bestätigt. Corona und die Chipkrise bleiben aber eine Bedrohung.

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          Für die deutschen Autohersteller läuft es super. In die Erfolgsmeldungen reiht sich auch der Sportwagenbauer Porsche ein, der im ersten Halbjahr 153.656 Autos auslieferte – 31 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Zugegriffen haben vor allem die Amerikaner, die 50 Prozent mehr Autos kauften (insgesamt 44.000). Für Europa wie auch für Asien-Pazifik vermeldet Porsche jeweils ein Plus von 25 Prozent.

          Susanne Preuß
          Wirtschaftskorrespondentin in Stuttgart.

          Die Auftragsbücher seien zudem gut gefüllt, so Porsche-Vertriebsvorstand Detlev von Platen in einer Mitteilung des Stuttgarter Unternehmens. Allerdings wisse man um die Unsicherheiten durch die Corona-Pandemie und die Versorgung mit Halbleitern: „Wir beobachten die Gesamtlage sehr aufmerksam und bewahren zugleich unsere optimistische Grundhaltung.“ 

          In Europa wurden im ersten Halbjahr rund 40 Prozent der Autos mit einem elektrischen Antrieb ausgeliefert, entweder als Plug-in-Hybrid oder als reines Elektrofahrzeug. Und nicht nur hier – in allen Regionen wachse die Elektrifizierungsrate, so von Platen: „Diese Entwicklung bestätigt unseren Weg, den wir mit unserer Antriebsstrategie eingeschlagen haben.“

          Am häufigsten wird der Cayenne verkauft

          Der Taycan als erstes reines Elektroauto von Porsche legt dabei ein besonders kräftiges Wachstum vor. Mit 19.822 Auslieferungen im ersten Halbjahr ist schon fast das Volumen des ganzen Jahres 2020 erreicht. Vor allem aber ist der Taycan damit dem Sportwagen-Klassiker 911 dicht auf den Fersen, der 20.611 Mal ausgeliefert wurde (plus 22 Prozent).

          Das volumenstärkste Modell bleibt der Cayenne mit 44.050 Autos. Mit einem Plus von 12 Prozent bleibt das Wachstum damit hinter den klassischen Sportwagen zurück: von Cayman und Boxster wurde ein Drittel mehr verkauft. Am schwächsten entwickelte sich die Limousine Panamera, von der nur 6 Prozent mehr abgesetzt wurden als im Vorjahr.

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